Pressestimmen

Josep Maria Fonalleras - August & Gustau

August & Gustau ist ein Paradewerk des postmodernen Erzählens: Es entwirft einen präzise konstruierten Kosmos voller Zeichen, voller Sinn-Bilder, die miteinander kommunizieren, und fängt eine ganze Existenz im Regelwerk einer Metapher ein. Das Puzzle-Gemälde wird zum Inbegriff allen Geschehens, nach dessen Gesetzmäßigkeiten im Sinne der (Bildenden) Kunst malt Fonalleras den Lebenskosmos seines tragikomischen Helden aus.
Der katalanische Kurzroman ist ein ... Erzählstück, wie man es sich nur wünschen kann: Pointiert, verspielt, kurzweilig und voller Bezüge, die eine weitaus tiefgründigere Lesewelt erfahrbar machen. Eine einmalige Leseerfahrung, die man gerne wieder und wieder konstruiert.


Jürgen Graf, literature.de, www.literaturnetz.com

Ein absurd komischer Roman, der Realitätsverlust und Lebensüberdruss so sehr auf die Spitz treibt, dass sich ein Szenario entwickelt, das surrealer nicht sein kann.

Josef Schnurrer, Buchprofile

Ein Bild aus 38 Bildern und mehr, ein Roman aus 38 Kapiteln, ein Puzzle aus unzähligen Teilchen, die es im genüsslichen Immer-Wieder-Lesen zusammenzufügen gilt. Wer katalanische Literatur von ihrer verschmitzten, hintergründigen und philosophischen Seite kennenlernen will und zugleich dem Fluss einer außergewöhnlichen Erzählung in einer prägnanten, fast minimalistischen Sprache folgen, der muss zu Josep M. Fonalleras greifen.

Susanne Wiedamann, Mittelbayerische Zeitung

Der Ich-Erzähler dieses komischen wie intelligenten Romans ist Museumswärter. In seinem Saal hängt nur ein Bild: "Das Atelier des Apelles" von Willem van Haecht: Ein Gemälde, auf dem zahlreiche andere Bilder dargestellt sind. Man muss dieses Bild nicht kennen (der Verlag hat es dankenswerter Weise dennoch abgedruckt), um die Fantasien des Wärters nachvollziehen zu können: Nach seiner schicksalhaften Begegnung mit der Tänzerin Ingrid, die ihn zurückstieß, denkt er sich in die vielen Figuren seines Bildes hinein und plant seinen Tod, den zwei merkwürdige Gestalten namens August und Gustau für ihn besorgen sollen. Schade, dass dieses Buch nur wenig mehr als 100 Seiten umfasst, denn der Roman macht Spaß, man hätte gerne noch mehr von diesem interessanten, aufmerksamen und sprachlich gewandten Museumswärter gelesen.

literaturkurier.de

Der Clou dieses präzise konstruierten und doch spielerischen Kurzromans ist sein Schutzumschlag: Faltet ihn auf, dreht ihn – und ihr werdet staunen.

Christine Hunziker, Comedia Magazin

Ein lakonisch-morbider Roman

Michael Ebmeyer, Der Tagesspiegel

Der Almodóvar katalanischer Literatur

Mit diesem verspielten Kurzroman ist Fonalleras ein Meisterwerk der Bezüge gelungen, dessen detailreiche Ausarbeitung auch vor der Umschlagsgestaltung selbst nicht halt macht. Findet sich auf der äusseren Umschlagsseite eine Fotografi e, die mit ihren drei Gläsern, von denen eines Cynar enthalten mag, an die Zechrunde des Museumswärters mit seinen Henkern erinnern, ist auf der Innenseite das berühmte Gemälde Willem van Haechts abgebildet.



Simone Wahli, ensuite - Kulturmagazin

August & Gustau ist ein vertrackter kleiner Krimi. Ein Puzzle über Leben und Tod, Kunst und Wahn.

Wolf Ebersberger, Nürnberger Zeitung

In 38 kurzen Kapiteln treibt Fonalleras sein gelehrtes , spannendes und witziges Gedankenpuzzle mit dem Leser: Auch wenn sich manche Kritiker wie in einem David-Lynch-Film fühlten, auf die Leinwand brächte diese Vorlage höchstens der kunstsinnige Peter Greenaway.

Volker Isfort, Abendzeitung

zurück nach oben

Buchhändlerstimmen

Josep Maria Fonalleras - August & Gustau

Ein herrlich schräges Buch ist „August & Gustau" von Josep Maria Fonalleras! Ein Vorgeschmack auf das Buchmesse-Gastland Katalanien und vor allem ein großartiges Lesevergnügen mit vielen amüsanten kleinen Kapiteln!

Oliver Fründt, Büchergilde Buchhandlung & Galerie, Frankfurt am Main

Bei diesem Roman handelt es sich wirklich mal um etwas ganz anderes, und die skurrilen Gestalten haben mir gut gefallen. Der Roman ist inhaltlich und stilistisch ausgeklügelt komponiert. Nach der Lektüre entsteht tatsächlich der Eindruck, man hätte - wenn auch nur gedanklich - ein Puzzle zusammengesetzt. Ein ganz dickes Lob für die tolle Ausstattung: Man hat den Eindruck, man würde selbst ein kleines Kunstwerk in Händen halten.

Angelika Maier, Thalia Buchhandlung, Bayreuth

zurück nach oben