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Josep Maria Fonalleras

August & Gustau

Roman

Aus dem Katalanischen von Monika Lübcke

Ein unscheinbarer Museumswärter beschließt seinen eigenen Tod. Im Nachtclub O pecado trifft er auf August und Gustau, zwei tragikomische Gestalten, die bereit sind, ihn nach einem von ihm fein ausgeklügelten Ritual zu ermorden.
Im Saal des Museums, in dem der Erzähler arbeitet, hängt ein einziges Bild: Das Atelier des Apelles des flämischen Malers Willem van Haecht. Er sieht dieses Gemälde nahezu täglich, er kennt jeden Pinselstrich. Vor dem Hintergrund seiner Leidenschaft für dieses Bild, seiner unerwiderten Liebe zu Irene Oyarze, der Tänzerin des Nachtclubs O pecado, und den fortlaufenden Radiomeldungen über die Geschichte eines ungeborenen Kindes, das von seiner toten Mutter ausgetragen wird, reflektiert er über Leben und Tod.
Nach seinem Entschluss zum Freitod kauft er sich ein Puzzle, auf dem das Gemälde, das er seit zwanzig Jahren im Museum bewacht, abgebildet ist. Die Zeit, die es dauert, das Puzzle zusammenzusetzen, ist die Zeit, die er sich selbst noch zum Leben gibt.
Einen Tag, nachdem das Puzzle fertig ist, fährt er zusammen mit August und Gustau in einem Mini zum Ort der Tat ...
Ein bestechender und mitreißender Kurzroman von Josep Maria Fonalleras.

Die Übersetzerin: Monika Lübcke übersetzte u.a. Juan Goytiosolo, Octavio Paz, Luce Irigaray und Abdelwahab Meddeb für Lettre International. Seit 1995 ist sie die Übersetzerin von Quim Monzó.



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116 Seiten
gebunden
€ 14,80 [D] / € 15,30 [A] / sFr (UVP) 20,50
ISBN 978-3-927743-96-0
 

Die Übersetzung aus dem Katalanischen wurde unterstützt vom Institut Ramon Llull, Barcelona
Josep Maria_Fonalleras Josep Maria Fonalleras
Josep Maria Fonalleras, geboren 1959 in Girona, arbeitet als freier Schriftsteller und Kolumnist...
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