Pressestimmen

José Eduardo Agualusa - Die Frauen meines Vaters

Agualusa beherrscht die Kunst, das Alte in der Vereinigung mit dem Neuen zu porträtieren, das Einheimische im Flirt mit dem Fremden. Kultur ist Bewegung. Und Tradition, zumindest gute Tradition, ist gelingende Angleichung der Vergangenheit an die Gegenwart. In diesem Sinne ist Afrika voll vieler guter Traditionen. Und Agualusa ist deren Chronist. Er zeigt einen Kontinent in schöpferischer Unruhe, voller Leiden zwar, aber auch beschwingt von den Rhythmen der Globalisierung. Selten hat ein Autor diesen Schwung so feinsinnig und intelligent erfasst wie Agualusa. Und was für ein Glück, dass seine Romane einen so kunstvollen Übersetzer gefunden haben wie Michael Kegler.

Kersten Knipp, Neue Zürcher Zeitung, www.nzz.ch

Bald kann sich der Leser der Sogwirkung nicht mehr entziehen. Er wird berührt von der Vielfalt dieses Kulturkreises, erträgt die gravierenden politischen Auseinandersetzungen, weil er auch die vielstimmige, humorvolle Leichtigkeit des Autors spürt. Ein Stück erzählerische Magie, eine faszinierende Literaturwelt.

Heinz Neidel, Nürnberger Nachrichten

Familiäre Spurensuche

Der Angolaner José Agualusa erzählt in seinem Roman von der Mischkultur, der Lebenslust, der Musik und dem Chaos in Luanda - und sieht sich in der portugiesischsprachigen Welt um. Herausgekommen ist eine tragikomische Verwechselungsgeschichte über Liebe und Leidenschaft.

Margrit Klingler-Clavijo, Deutschlandfunk, www.dradio.de

Agualusa ist ein Virtuose vielfacher Perspektiven ... Das Ergebnis ist ein gigantischer Schmelztiegel, aus dem der betörende Duft von Liebe und Tod aufsteigt, durchdrungen vom exotischen und chaotischen Schwung des südlichen Afrika.



The Guardian

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