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Pressestimmen
ZZ Packer - Kaffee trinken anderswo
"Kaffee trinken anderswo" ist zweifellos ein Ausnahmebuch. Klug, ohne altklug zu sein, spannend ohne künstliche Pointen und leichtfüßig, aber niemals leichtfertig, beschreibt die junge afroamerikanische Autorin ZZ Packer in ihren acht Stories das Leben, Leiden und die Kämpfe ihrer Protagonisten. Dabei überrascht sie mit einer so großen Komplexität und Liebe zu ihren Figuren, wie es selten Autoren mit ihrem ersten Buch gelingt.
Anna Dumange, Junge Welt, www.jungewelt.de
Atemberaubend präzise
Man entdeckt atemberaubend präzise skizzierte Figuren; Lebenssplitter, in denen sich die Geschichte des Landes, die Politik der Ethnie und die ganz individuelle Prägung eines Charakters spiegeln. Und so weisen die acht Storys über die Kategorien der Hautfarbe, der Klasse und des Geschlechts hinaus. Sie machen etwas zutiefst Menschliches deutlich: Leid, Liebe, Scheitern, Hoffen.
Daniel Haas, SPIEGEL ONLINE, www.spiegel.de
Die acht Geschichten der 1973 in Chicago geborenen Afroamerikanerin handeln von Balanceakten, von Herkunft und möglicher Zukunft unkonventioneller heranwachsender schwarzer Frauen. Diese stellen sich Herausforderungen, strengen sich mit Bedacht an, verlieren nie den Mut. Und schreiten peu à peu, aber zielsicher voran ... Dass die Ausreisserin in der «Halbwelt» der Prostituierten jene menschliche Wärme erfährt, die ihr das «bürgerliche Dasein» verweigert, ist eine der vielen Ironien, die Packer unverkrampft in spannenden Handlungen verwendet, ohne Klischees zu bemühen. So auch im Meisterwerk «Brownies», das schwarze Pfadfinderinnen in den Mittelpunkt rückt, die sich von weissen Mädchen beleidigt glauben. Phänomenal, wie sich die Autorin in die Viertklässlerinnen einfühlt ... Momente bleiben haften, weil sie präzise ersonnen oder beobachtet und wohlformuliert sind ... Überhaupt ist – neben dem Humor – die Sprache das Besondere.
Thomas Leuchtenmüller, Neue Zürcher Zeitung, www.nzz.ch
ZZ Packer schreibt ihre Kurzgeschichten mit mehr Komplexität und Zärtlichkeit, als die meisten in einem 500-Seiten-Roman aufbieten können. Diese erzählerische Brillanz sollte ihre Kollegen neidisch und ihre Leser sehr, sehr dankbar machen.
Zadie Smith
ZZ Packer schreibt wirklich gut. Mit wenigen kraftvollen Sätzen charakterisiert und positioniert sie ihre Protagonisten und nimmt den Leser für ihre Figuren und die Geschichte ein ... Für den amerikanischen Slang der Figuren haben die Übersetzer Giovanni und Ditte Bandini durchgängig überzeugende deutsche Äquivalente gefunden ... ZZ Packers Sprache ist hart, präzise, ihre Perspektiven überraschend und ganz nebenbei produziert sie eine Menge Komik.
Mareike Ilsemann, Westdeutscher Rundfunk, gffstream-4.vo.llnwd.net
Die amerikanische Autorin ZZ Packer erzählt in ihren Kurzgeschichten brillant und mit Witz vom Kampf junger schwarzer Frauen um die Realisierung eigener Lebensvorstellungen.
Fridolin Furger, Der Landbote
Hart und präzise bildet die Autorin die triste Lebenswirklichkeit junger Schwarzer ab, hellt jedoch deren Hoffnungslosigkeit immer wieder auf überraschende und lakonische Weise durch Komik auf. In kraftvollen, von Giovanni und Ditte Bandini ins Deutsche übertragenen Sätzen und mit unverkennbarer Sympathie beschreibt ZZ Packer ihre Figuren.
Birgit Koß, Deutschlandradio Kultur, www.dradio.de
Die Form der Kurzgeschichte bespielt ZZ Packer mit Könnerschaft, sie zelebriert sie geradezu: von filmisch dichten Beschreibungen, schnellen Dialogen, provozierenden Erkenntnissen, offenen Ausgängen bis hin zu surrealen Überzeichnungen; das ganze Repertoire.
Barbara Eisenmann, SWR2 Forum Buch, www.swr.de
Ein neuer Stern am literarischen Himmel Amerikas
Schwarzes Leben in einem weißen Amerika ist das zentrale Motiv der Erzählungen von ZZ Packer. Glänzende, präzise und humorvolle Beobachtung sowie die bissige Trotzigkeit der Heldinnen zeichnen die Geschichten aus und machen dieses Buch lesenswert.
Thomas Schindler, ARD Morgenmagazin, www.daserste.de
Es sind realistische Geschichten, erzählt mit offenem Visier, ausgeschrieben bis in den letzten Satz und mit Charakteren bevölkert, die ihre Tiefe nicht zuletzt der Tatsache verdanken, dass sie noch dem schönsten Sonnenuntergang misstrauen.
Wieland Freund, DIE WELT
Hier findet man die alte Religion des Geschichtenerzählens, und dennoch liefert Packers Prosa die Schärfe und Energie, die wir von zeitgenössischer Literatur erwarten.
The New York Times
Packers Umgang mit den Fragen ethnischer Identität ist beeindruckend ... »Kaffee trinken anderswo« ist ein sehr gutes Buch und ein bestechendes Debüt.
The Washington Post
Es gibt keine schwache Phrase und keinen langweiligen Absatz in diesen Geschichten. Man beendet das Buch mit dem irrwitzigen Gefühl, dass im Schreiben alles möglich ist. Hier ist eine Meisterin am Werk.
The Guardian


