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Wanjiku wa Ngugi

Die Scheinheiligen

Roman

aus dem Englischen von Wanda Jakob

Mugure, eine in den USA lebende Kenianerin, und Zack Sivonen, dessen Vorfahren aus Estland stammen, scheinen in einer Bilderbuchfamilie zu leben, mit einem gesunden adoptierten Sohn, einem großzügigen Haus in New York und einer glänzenden Zukunft.
Da entdeckt Mugure eines Tages widersprüchliche Angaben in den Adoptionsunterlagen über ihren Sohn Kobi und wird hellhörig. Mit unerschütterlichem Willen geht sie ihren Zweifeln und Ängsten nach, bis die Bedrohungen, denen sie sich ausgesetzt sieht, sie in ihr Heimatland Kenia führen. Dort deckt sie Zusammenhänge auf, die bis in ihren engsten Freundeskreis hineinreichen
Ein Ring skrupelloser Verbrecher missbraucht kenianische Frauen als Gebärmaschinen, die gegen geringe Bezahlung ihre Körper zur Verfügung stellen. Die Frauen werden verpflichtet, jedes Kind abzugeben, und geraten in sklavische Abhängigkeit. Die als Priester, Mediziner, Künstler und ehrbare Geschäftsmänner getarnten Täter betreiben weltweit ihre Geschäfte als Adoptionsvermittler und handeln mit embryonalen Stammzellen.
Als sich durch ihre Erkenntnisse die Schlinge um ihren Hals immer enger zieht, muss sie schließlich erkennen, dass ihr eigener Ehemann ihr erbittertster Gegner ist.

Die Autorin erweist in diesem Roman der afrikanischen Erzähltradition ihres berühmten Vaters Ngũgĩ wa Thiong'o ihre hohe Reverenz.



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272 Seiten
gebunden
€ 19,80 [D] / € 20,40 [A] / sFr (UVP) 26,90
ISBN 978-3-940666-52-9
1. Auflage
 

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