Pressestimmen
Im Exil ist Mahmoud Darwish zu einem Dichter von Weltrang geworden, der palästinensische Gegenwart, arabische Traditionen und den aus der europäischen Moderne bekannten Sprach- und Bewusstseinszweifel amalgiert. Deutschland hat das Privileg, ihn noch zu entdecken.
Jörg Plath, Der Tagesspiegel
Über 600 Menschen drängten während der Frankfurter Buchmesse auf seine Lesung: Ungewohnte Szenen für einen hiesigen Lyriker, nicht aber für den Palästinenser Mahmoud Darwish, dessen Zeilen in seiner Heimat bisweilen den Bekanntheitsgrad von Sprichworten haben und dessen Werk in 35 Sprachen übertragen wurde.
Volker Isfort, Abendzeitung
Indem er die Tragödie des palästinensischen Volkes aus der Gegenwart löst, mit der Vertreibung der Araber aus Europa - Granada 1492 - in Beziehung setzt, erhöht Darwish sie über alles Geschichtliche hinaus ins Allgemeine einer Menschheits-Katastrophe, von der Vertreibung aus dem Paradies bis zu jedem Exodus unserer Tage. Dann wird alles poetische Sprechen zum Ausdruck des Exils.
Rolf Michaelis, DIE ZEIT
Texte der Zwiesprache mit sich selbst, Verse, ansteckend in ihrer Nachdenklichkeit.
Neues Deutschland
Übertragen aus dem Arabischen von dem Lyriker Adel Karasholi erwartet Sie hier mehr an Sprache als man im Deutschen je für möglich gehalten hätte ... Sich mit diesem Buch zurückzuziehen und die Worte in sich aufzunehmen, heißt Lyrik erleben. Wollen Sie sich das entgehen lassen?
Karin Morgenstern, Kritik und Sprache
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