Pressestimmen

Hans Saler - Zwischen Licht und Schatten

Hans Saler hat ein wunderschönes Nanga-Parbat-Buch geschrieben: witzig, tiefsinnig, hintergründig, erhellend, mit Ironie und vor allem mit viel Liebe für die Menschen und die Kulturen rund um den größten Felsbrocken der Erden, den »Nanga«.

Emil Bobi, profil

Manchmal schreibt man ja ein Buch in der Hoffnung, es könnte eine Menge Geld bringen oder der unscheinbaren Karriere Glanz verleihen. Manchmal will man ganz profan nur die Wahrheit aufdecken, oder, etwas weniger profan, eine Lüge verewigen. Ein ganz persönliches Motiv ist auch die Läuterung - oder, ganz einfach, Rache. Was aber will Hans Saler? »Gerechtigkeit«, sagt er. Seine Antwort kommt ohne Zögern, und er ist überhaupt nicht verlegen, dieses große Wort zu benutzen. Man spürt: sein Zorn auf Reinhold Messner sitzt tief. Er ist nicht nur gekränkt, er fühlt sich von den Schuldvorwürfen des einstigen Berggefährten verletzt. Und man fragt sich, ob er ohne diese als ungerecht empfundene Schuldzuweisung jemals dieses Buch geschrieben hätte ...

Achim Zons, Süddeutsche Zeitung

Der Autor versteht es, mit detektivischer Feinarbeit die vielen Fakten zusammenzutragen und all die Widersprüche Messners aufzuzeigen. Dabei wird Salers Ton nie gehässig, über weite Strecken ist er vielmehr von einer Art verstehendem Mitgefühl für Messners Handlungen getragen ... Mit viel psychologischem Gespür werden auch die anderen Teilnehmer charakterisiert und der Ablauf der Expedition geschildert. Streiflichter aus des Autors abenteuerlich-bewegtem Leben als Extrembergsteiger und Weltumsegler runden das einfühlsam geschriebene und sprachlich gelungene Buch wohltuend ab ... Mehrere Teilnehmer bezeugen klar, dass Messner von Anfang an die Überschreitung des Nanga Parbat geplant hat. Die ihnen von Messner vorgeworfene unterlassene Hilfeleistung fällt wie ein Spiegelbild auf ihn selbst zurück ...

Herbert Konnerth, alpinwelt

Das Buch ist großartig. Spannend, überzeugend, warmherzig, kameradschaftlich und souverän geschrieben.

Annemarie Stoltenberg, Börsenverein d. Dt. Buchhandels

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