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Pressestimmen
Kiran Nagarkar - Krishnas Schatten
Ein gewaltiges Epos
Um es gleich zu sagen: Dies ist ein faszinierendes, ein brillantes Buch, ein gewaltiges Epos, das den Leser verschlingt, und der verschlingt die 704 Seiten, als ob es nichts wäre. Kiran Nagarkar hat für diesen wunderbaren Roman den höchsten indischen Literaturpreis bekommen, den Sahitya Akademi Award. Zu Recht. Denn er ist ein hoch begabter Fabulierer und Stilist.
Gabriele Venzky, Die Zeit
Ein prall lebendiger historischer Roman für Leseratten. Göttliche Lektüre!
Cosmopolitan
Virtuos verbindet Nagarkar Historie und Action, Charakterstudien und philosophische Überlegungen ... Wer sich an die 700 Seiten von »Krishnas Schatten« wagt, wird belohnt mit einer atemberaubenden Fülle von Geschichten und einer Sprache, die mühelos changiert zwischen höfischem Ton und Umgangssprache heute.
Cornelia Zetzsche, Bayerischer Rundfunk
Nagarkar entfesselt ein von Liebe und Gewalt grundiertes erzählerisches Spektakel, das von einem Reigen herrlicher Frauen und mutiger Männer durchzogen ist ... blendend übersetzt.
Renate Schostack, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ein Meisterwerk
Kiran Nagarkar, der große indische Autor, entführt seine Leser in die mittelalterliche Rajputenwelt. Eine grandiose Bilderwelt entsteht, prall gefüllt mit historischen Details. Und Nagarkar erweist sich als ebenso urwüchsiger wie humorvoller Erzähler. Ein Meisterwerk zu entdecken.
Die literarische Welt
Eine kluge und freche menage-à-trois
Nagarkar, ein Liebhaber der klassischen indischen Musik, scheint sich an der Virtuosität der Raga-Spieler zu orientieren, die dem Zuhörer jede Note einzeln vorstellen, um dann bis zur Ekstase zu improvisieren, wobei jedoch stets jede Note klar herauszuhören ist ... Es gäbe noch manches zu loben an diesem wunderbaren Schmöker: die ungewöhnlichen erotischen Szenen etwa, ein wichtiges Moment innerhalb der selbstbewussten Deklination von unerfüllter Sehnsucht, von Lust und Verlust. Oder die gewitzte Neufassung indischer Mythen sowie die spannende Abenteuergeschichte ... mit klaren unprätentiösen Dialogen, bei denen Nagarkar auf eine frische zeitgenössische Sprache setzt.
Ilija Trojanow, Neue Zürcher Zeitung
Mystische Ekstase, irdischer Sex
Kiran Nagarkar, ein hinduistischer Atheist, den »die Religion nicht loslässt« , verknüpft historische Ereignisse mit den großen Erzählungen Indiens. »Was wir nackte Fakten nennen« , erklärt er, »suggeriert Eindeutigkeit, Folgerichtigkeit, Rationalität. Die Geschichte aber ist von Menschen gemacht. Und die sind keine Vernunftwesen. Nur im Erzählen scheint etwas von der Vieldeutigkeit und Widersprüchlichkeit auf, die der Wahrheit nahe kommt.«
Petra Hallmayer, Süddeutsche Zeitung
Sein alle Sinne feiernder Roman ist eine fesselnde Entdeckungsreise in die wenig märchenhafte Welt der Palastintrigen und kommt in der Schilderung einer Obsession Beckett weitaus näher als der Sheherazade. Der Kronprinz jedenfalls lernt seine Lektion in Sachen Liebe: »Wer will schon Freiheit, wenn er immerwährende Sklaverei haben kann?«
Volker Isfort, Abendzeitung
Amour fou auf indisch
»Krishnas Schatten« bringt es auf 692 Seiten Text, und es handelt sich um einen historischen Roman! Trotzdem ist keine Seite langweilig, denn Nagarkar schreibt nicht nur über das 16. Jahrhundert, darin verpackt behandelt er zwei zeitlose Themen: Liebe und Macht ... Doch über all dem liegt nicht nur Tragik (doch, natürlich: Erschlagene, Vergiftete, abgewiesene Liebe, niedergemetzelte Armeen ...), über allem schwebt hauchzart Humor und feiner Witz.
Eva Massingue, Listen
Fesselnd bis zur letzten Seite
Dem Roman »Krishnas Schatten« von Kiran Nagarkar sind viele Leser zu wünschen, weil er ein Meister lebendigen und unmittelbaren Erzählens ist, der sich darauf versteht, die großen Themen der Menschheit wie Krieg und Frieden, Liebe und Einsamkeit in spannende gut lesbare Episoden zu packen, die bis zur letzten Seite ans Buch fesseln.
Margrit Klingler-Clavijo, DeutschlandRadio
Kiran Nagarkar schreibt nicht aus distanzierter Entfernung über Indien, er lebt mitten drin: liebt und leidet einbezogen in jene Sinnlichkeit der Farben, Töne und Gerüche, die seinem Roman das besondere, unverwechselbare Flair geben.
Rüdiger Siebert, Lesart
Literatur par excellence
Nagarkar verbindet Historie und Fiktion gekonnt zu einem zeitlosen, universellen Roman, dessen Figuren Menschen von heute mit Problemen von heute sein könnten. Eine weitere Besonderheit ist die Sprache in ihrer guten Mischung aus Klarheit und Eleganz und dem natürlichen Umgangston von heute. Literatur par excellence!
Christa Chatrath, ekz


