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Dariusz Muszer

Die Freiheit riecht nach Vanille

Roman

Der Autor über seinen Roman:
Eigentlich ist Rabbi David Mosze von Czortkow, der Sohn des Riziners aus Martin Bubers »Erzählungen der Chassidim«, Schuld daran, dass ich »Die Freiheit riecht nach Vanille« geschrieben habe. Warum gerade er?
Das ist eine lange Familiengeschichte, die ich aus verschiedenen Gründen jetzt nicht erzählen möchte. Wer will, kann die Einzelheiten in diesem Buch finden.
Es ist ein Buch über einen sorbisch-deutsch-polnisch-jüdischen Mischling und über einen Massenmörder, der in Hannover, meiner neuen Heimatstadt, seit einigen Jahren herumspukt. Aber es ist eine wahre Geschichte mit vielen Halbwahrheiten. Jedenfalls stimmen die Orte der Geschehnisse mit dem Stadtplan überein.
Es ist manchmal eine makabre Geschichte, das gebe ich zu. Dies ist mein erster Roman ganz auf deutsch. Früher habe ich eine andere Sprache benutzt, um mit den Erdlingen zu kommunizieren: Man nennt sie Polnisch, eine Sprache, die leider aus der Mode gekommen ist.
Aus diesem Grund musste ich den holperigen Weg eines Schriftstellers deutscher Zunge wählen. Es war grauenvoll, aber wir - die deutsche Sprache und ich - haben auch viel Spaß dabei gehabt.

Unverschämt pflügt Darius Muszer in seinem phantastischen Roman mit schwarzem Humor und Sarkasmus durch das System Deutschland. Eine manchmal makabre Geschichte mit kriminalistischer Spannung und einer Bilderwelt, die jeden deutschen Stilisten verblüffen wird.

Dariusz Muszer erhielt für seinen deutschen Debütroman den Literaturpreis »Das neue Buch in Niedersachsen und Bremen«.



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216 Seiten
gebunden
€ 17,40 [D] / € 17,90 [A] / sFr (UVP) 23,90
ISBN 978-3-927743-43-4
 

Dariusz_Muszer Dariusz Muszer
Dariusz Muszer, geboren 1959 in Westpolen, studierte Jura und arbeitete u.a. als Schlosser,...
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