Pressestimmen
Die schöpferische und fantasiereiche Kraft der Erzählungen führt die Leser in das Land der Beduinen. Als heimlicher Zuhörer bei den abendlichen Gesprächen der Dörfler nehmen sie am rauen und harten Leben der Wüstenbewohner teil. Orientalische Fantastereien und autobiographische Wirklichkeit lassen die Jahrtausende alte mündliche Tradition des Geschichten-Erzählens hier zur großen Literatur werden.
ZDF, Reise & Lebensart
Mit dem Erzählband des Tunesiers Hassouna Mosbahi werden die Beduinengeschichten des 1950 geborenen Tunesiers wieder greifbar. Die Stücke zählen nicht nur zu den mit Abstand besten des Autors, auch das Nachwort von Erdmute Heller ist nach wie vor äußerst lesenswert.
Bei nur wenigen arabischen Autoren der Gegenwart scheint durch die schriftliche Fixierung die mündliche Tradition, aus der sich die Literatur speist, noch so unverfälscht durch wie bei Mosbahi. Man glaubt bei der Lektüre zuweilen, als heimlicher Lauscher den abendlichen Gesprächen der Dörfler beizuwohnen, ihren Lästereien, ihren Zoten, ihren phantastischen Ausschmückungen.
Neue Zürcher Zeitung
»Der Ölbaum der Kamele« zeigt Hassouna Mosbahi als genauen Beobachter und Beschreiber von Momentaufnahmen. Er sucht das Große im Kleinen, spürt menschlichen Leidenschaften nach, thematisiert Liebe und Hass, Verbrechen und Verzweiflung. Seine großen Themen sind die Tragödie der Frau in den arabischen Ländern und die Gesellschaft, die zwischen Tradition und Moderne ihren Weg finden muss.
Landshuter Zeitung
Mosbahi erzählt Geschichten, die nach wie vor kraftvoll, lebendig und präsent wirken, aus der engen Welt des beduinischen Dorfes. Das Besondere daran ist, dass der Erzähler in alter orientalischer Tradition die Tabu-Themen anschneiden darf, und do handeln die Geschichten von Frauen und Begierde, von Unterdrückung und falscher Moral.
Elisabeth Mair-Gummermann, ekz
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