Pressestimmen

Hassouna Mosbahi - Der grüne Esel

Die Erinnerungstexte, sie erzählen Erlebnisse des Ich-Erzählers oder früher gehörte Geschichten, die er aus dem Gedächtnis aufschreibt, führen die Leser und Leserinnen mit vielen Ab- und Umwegen durch mitunter ab-gründige Welten. Sie beschreiben in einer sinnlichen, bilderreichen Sprache die Träume, Sehnsüchte, Begierden, Nöte und Niederlagen der Menschen einer eng begrenzten Welt, die sich gar nicht so weit weg von der unsrigen befindet ... ein Autor, der viel Beachtung verdient.

Heinz Hug, Neue Zürcher Zeitung, www.nabou.ch

Auch wenn die archaische Landschaft seiner Kindheit Hintergrund der meisten Erzählungen und Quelle seiner Inspiration geblieben ist, so sind die Geschichten von Liebe und Tod, die Bilder aus Hitze, Staub und Kargheit inzwischen überlagert von der Erfahrung der Fremde, von der Unbehaustheit des Wanderers zwischen zwei Welten und des Grenzgängers zwischen den Kulturen, in der die verlorene Heimat wie eine Oase erscheint.
Regina Karashouli hat die poetische Sprache Mosbahis mit großer Einfühlung in eine deutsche Prosa übertragen, in der die Bildhaftigkeit und sprachliche Dichte des Originals deutlich durchschimmert.

E. Heller, Stuttgarter Zeitung

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