« Alle Bücher / « Literatur / « Ray Loriga - Der Mann, der Manhattan erfand / Stimmen zum Buch
Pressestimmen
Ray Loriga - Der Mann, der Manhattan erfand
Literarisch radikal, gefühlvoll, witzig
Beiläufig verschachteln sich Katastrophen, Sehnsüchte und groteske Details zum großen Mythos New York in »Der Mann der Manhattan erfand«, dem neuen Buch von Ray Loriga, Spaniens lässigstem und rätselhaftestem Literaten der jüngeren Generation.Loriga schreibt, sanft und rhythmisch brillant übersetzt von Alexander Dobler, wie Gehirne im 21. Jahrhundert wohl wirklich arbeiten: zerstückelt, anekdotisch und von kaum kontrollierter Sentimentalität zusammengehalten. Als gelte es, sich festzuklammern. Lorigas neues Buch ist amüsant, will aber nicht wir ein klassischer Roman gelesen werden. Man muss zurücktreten und es anschauen wie ein Rasterbild. Wenn dann die Kapitel wirken wie ein heftiger Schlag und das Puzzle endlich zusammengesetzt ist, bleibt mehr als genug Zeit für das Entsetzen über diese Welt.
Thomas Lindemann, Welt am Sonntag
Fünf Jahre verbrachte der spanische Autor und Filmemacher Ray Loriga in New York, dann schrieb er zum Abschied ein Buch über die aus Träumen und Sehnsüchten ihrer Bewohner erbauten Stadt. Die miteinander korrespondierenden Erzählungen ergeben ein höchst unterhaltsames Mosaik, das vor allem durch den lakonischen Tonfall, die stilistischen Einfälle und die bizarre Figurenwelt besticht. Kurzum: ein Buch, das auch Paul Auster gerne geschrieben hätte.
Volker Isfort, Abendzeitung
Viele kleine Geschichten bilden diesen Kosmos Manhattan ... Es sind Bruchstücke und das wollen sie auch bleiben, kleine Blitzlichter, die doch auch wieder auf mysteriöse Weise zusammenhängen. Und plötzlich entsteht ein unbequemes Bild von unserer Welt, allerdings mit vielen Leestellen ... Das unkonventionelle Spiel mit der Realität und dem Experimentellen führte Loriga schon in seinen früheren Romanen aus. Jetzt hat er es weiter verfeinert und erlaubt so einen ungewöhnlichen Blick auf unsere Realität.
Tobias Hierl, Buchkultur


