Pressestimmen

Ray Loriga - Tokio liebt uns nicht mehr

Loriga kriegt den apokalyptischen Nobelpreis. Größer geht's nicht.

Susan Geißler, Junge Welt

Ray Lorigas rasante Mischung aus Krimi, Reisebericht und Gesellschaftsanalyse liest sich wie Houellebecq für die Post-Techno-Generation und ist ein bestechender Roman über menschliches und gesellschaftliches Schmerzempfinden.

Volker Isfort, Abendzeitung

Großartige, wilde Literatur eines jungen Spaniers, von dem die deutschen Popliteraten viel lernen könnten.

Thomas Lindemann, Uniscene

Oszillierend zwischen Liebesroman und Reisebericht, sozialkritischer Studie und Endzeitvision, gelingt Ray Loriga das Kunststück eines rasanten, filmischen Erzählens, das den Leser atemlos über die Seiten hetzt.

Peter Henning, Tip - Berlin Magazin

Aufwühlend und absolut lesenswert.

Com!online

Mit »Tokio liebt uns nicht mehr« wird der spanische Schriftsteller Ray Loriga vielleicht endlich auch in Deutschland bekannt. Es ist schwer zu erklären, was den Reiz und den unverwechselbaren Sound dieses Romans ausmacht - ungefähr so schwer, wie jemandem zu erklären, dass man ihn liebt. Wie der Erzähler hat auch der Leser manchmal keinen Plan, wo er sich gerade befindet. Einiges ist kaum zu glauben, und man glaubt es doch.

Wolfgang Farkas, Süddeutsche Zeitung

»Tokio liebt uns nicht mehr« ist ein hart geschnittenes Roadmovie, eine Reise durch amerikanische Indianerreservate, durch Metropolen aller Welt, Diskotheken und Todeszellen ... Loriga moralisiert nicht, bietet keine Heilsversprechen und redet auch keinem Sekundärtugend-Konservativismus das Wort. Die Nähe zu Romanen wie Tim Staffels »Heimweh« liegt nicht nur formal in der filmischen Erzählweise begründet, in der zeitlichen Situierung in einer nahen Zukunft, in der Härte und Kälte der Welt, sondern auch in der starken, unverbrauchten, noch nicht zum Klischee geronnenen Sehnsucht nach einer Heimat, die nicht geografisch gemeint ist.
Es gibt einen Autor zu entdecken.

Florian Malzacher, Frankfurter Rundschau

Bemerkenswert an Loriga ist, dass er sich nicht nur als großes Erzähltalent erweist, sondern auch vor allem als ganz eigenständiges. Es ist die Verbindung von desillusioniertem Existenzialismus, romantischer Verzweiflung und lakonischem Stil, die ihn auszeichnet. Und dass er, bei aller Vielschichtigkeit und Komplexität, die Dinge wirklich auf den Punkt bringen kann.


Melanie Weidemüller, Stadtrevue Köln

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