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Dieter Lattmann

Einigkeit der Einzelgänger

Mein Leben in der Literatur und Politik

Einigkeit der Einzelgänger - dieses Motto, das Dieter Lattmann bereits 1970 als Vorsitzender dem ersten bundesweiten Kongress des Verbandes Deutscher Schriftsteller voranstellte, umschreibt auch seine eigene Rolle als kultur- und gesellschaftspolitischer Wegbereiter der Bundesrepublik. Als Verlagsmitarbeiter, Literary Scout und Autor erlebt er nach 1945 die neue Gründerzeit einer bundesdeutschen Literatur- und Verlagslandschaft aus nächster Nähe.
Neben seiner Berufung zum freien Schriftsteller führt ihn sein kulturpolitisches Engagement Ende der sechziger Jahre in die Politik. In dieser Zeit setzt er sich gemeinsam mit Günter Grass für Willy Brandt ein. Zwischen 1972 und 1980 ist er für die SPD im Deutschen Bundestag und bringt u.a. die Künstlersozialversicherung auf den Weg. Als eine der zentralen Figuren der Friedensbewegung, als Mitglied im Präsidium des Goethe-Instituts sowie später als Mitinitiator der Erfurter Erklärung bleibt sein Engagement ungebrochen.
Rückblickend porträtiert Lattmann Freunde und Kollegen wie Ingeborg Bachmann, Reinhard Baumgart, Helmut Kindler, Hans-Peter Dürr, Ingeborg Drewitz oder Heinrich Böll, die seinen Weg mitgeprägt haben. Vor dem Leser entsteht ein Stück bundesrepublikanischer Zeitgeschichte und das Bild einer großen Persönlichkeit



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376 Seiten
gebunden
€ 24,80 [D] / € 25,50 [A] / sFr (UVP) 33,50
ISBN 978-3-927743-84-7
 

Dieter_Lattmann Dieter Lattmann
Dieter Lattmann, geboren 1926 in Potsdam, lebt in München. Von 1969 bis 1974 war er...
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