Kippstürze, Umsprünge, Metamorphosen: Als sei etwas aus dem Ruder gelaufen, entgleist, Situationen des Stillstands, die allzu vertrauten Verhältnisse, etwas, das klemmt und schon immer geklemmt hat - es gerät in Bewegung.
Die Ausfahrten, Abfuhren, Entgleisungen führen in einen Raum, der vorher nicht da war. Das schwindlig machende, das auf die Füße stellende Gefühl: Es muss nicht sein, wie es ist.
Lyrik im Grenzbereich der Ballade, im Übergang zum Erzählen. Aber auch Grenzbeispiele nach der anderen Seite zu: der Verknappung bis zum Äußersten, bis hin zum japanischen Haiku, dem siebzehnsilbigen Konstellationsgedicht.
Kein Reim auf irgendwas. Aber etwas von der Sicherheit der Dinge taucht auf, von der Aufmerksamkeit, die man ihnen geben kann, und der Bestätigung, die von ihnen zurückkommt. Vom Lernen, »zu pfeifen, ohne den Mund zu spitzen«, »zu klatschen mit einer Hand«.
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