Pressestimmen

Thomas Klausmann - Suppenkueche Inc.

»Suppenkueche Inc.« ist ein ehrliches, selbstkritisches Buch über die Verwirklichung einer verrückten und wunderbaren Idee, eine humorvolle Erfolgsgeschichte und zugleich ein Blues, der von Einsamkeit, Heimweh und verlorenen Lieben und Träumen erzählt.

Thomas Kraft, Der Tagesspiegel

Welch eine Wonne ist dieser Roman eines gewesenen Werbe-, Mode- und Standfotografen für Kino- und TV-Filme. Thomas Klausmanns »Suppenkueche Inc.« zu lesen, ist wie die Teilnahme an einem Bacchanal ... Einer Prasserei gleich ist die Lektüre dieses autobiografischen Werkes. Klausmann erzählt auf eine Weise von einer Phase seines Lebens, vom Zubereiten und von der Hereinnahme von Gerichten und Getränken sowie vom Einsaugen von Joints, dass einem beim Lesen schwindlig werden kann. Eine Hymne an die Wollust ... zum Verrücktwerden schön.

Hanjo Seißler, w&v

... provozierend ... witzig und auf keinen Fall sophisticated: das Protokoll einer Ausschweifung, das vor Dokumentationsfreude strotzt wie in Fett getunkte Maultaschen. Derb, heiter und dennoch melancholisch, denn das faustische Element ist im Spiel. Ein florierendes Wirtshaus im Land mit Sonnengarantie ist eben doch nicht genug ...
Klausmann beschreibt in eigenwilligem Stil einen überdrehten, liebenswerten Aussteiger und seinen Exzess in der Fremde als eine Art Bildungsurlaub, der ihn erst heimwehkrank und dann fit für die Heimat macht.

Roland Mischke, Handelsblatt

Kochen kann der Held tatsächlich - und tut es so detailliert, so poetisch verwoben mit Klängen von Neil Young und Mozart, dass man den Roman besser nicht mit knurrendem Magen lesen sollte. In lyrischen Bildern, unterlegt mit Zitaten von Robert Walser und Henry Miller, zeichnet Klausmann neben der Abenteuergeschichte eine zweite, diejenige von Thomas, der trotz Alkoholexzessen und Melancholie im Laufe des Romans mehr und mehr zu sich findet.

Petra Faryn, Listen

Thomas Klausmann ist mit seinem Erstlingswerk, dessen Kinoverfilmung bereits angelaufen ist, ein herrliches Buch gelungen, das prall ist von den schönen Dingen des Lebens ... Man fragt sich nach der Lektüre, was der Autor wirklich selbst erlebt hat und was von ihm frei erfunden wurde? Wie auch immer, es ist ein Roman, bei dem man nebenbei auch noch manches über gutes Kochen und guten Wein erfahren kann.

Ralph Marthaler, Stimme der Pfalz

»Kochen ist eine der ganz wenigen Tätigkeiten, in der ich mich ganz und gar auszudrücken vermag. In gewissem Sinne, denke ich, ist Kochen vielleicht die einzige Kunstform, die ihre Unschuld noch nicht gänzlich verloren hat«, lässt Thomas Klausmann zu Beginn seines Buches »Suppenkueche Inc.« wissen. Wohin das führt, worin seine Einschätzung mündet - das ist Stoff von rund 300 Seiten köstlichsten Lesevergnügens ...

Andrea Pauli, Tagespost

Eine sinnenfrohe Valentinade hat Klausmann geschrieben, zuweilen so schrill wie Ringsgwandl und so heiter melancholisch wie Haindling. Ganz wie einst der junge Herbert Achternbusch erzählt er in herrlich schrägen Bildern. Dieses Buch schreit nach einer Verfilmung - und schon wurde dieser Schrei von Bernd Eichinger erhört.

Michael Bauer, Focus

zurück nach oben