Pressestimmen

Gerd Holzheimer - Niederwahna

Niederwahna ist überall und nirgendwo

Als Liebhaber des Merkwürdigen und Hintersinnigen ist Gerd Holzheimer uns bekannt. In seinem neuen Roman entpuppt er sich gar nicht so überraschend als bayerischer Calvino, als Meister des Skurrilen. Er jongliert mit Wünschen und Wörtern, mit Andeutungen und Wortspielen, verzaubert Menschen und Orte. Manchmal, so schreibt er als Ich-Erzähler, setzt er sich zum Spaß in einen Zug, der noch lange nicht abfährt. Am liebsten in den Speisewagen des EC Belá Bartok, denn dort gibt es Gulyás, lange bevor man Ungarn erreicht. »Mir genügt das, meine Sehnsucht ist damit gestillt«, befindet er. Mit Niederwahna ist es ähnlich, vielleicht genügt es, das Buch zu lesen ...

Katja Sebald, Starnberger Merkur

Im Land der Utopie

Irgendwo zwischen Thomas Morus' »Utopia« und Thomas Bernhards eher dystopischem »Heldenplatz« liegt Holzheimers Roman »Niederwahna«. Schon der Titel lässt vermuten, dass es sich um einen Ort von wahrlich schicksalhafter Bedeutung handelt, zumindest für jene, denen es gelingt, sich dort einzufinden ... Niederwahna entpuppt sich als Ort im Kopf, als Heimat von Phantasie und Gedankenflügen sowie als Reservat kauziger Gestalten, wie sie einem nur selten in der Gegenwartsliteratur begegnen.

Sabine Zaplin, Süddeutsche Zeitung

»Niederwahna« ist ein skurriles, barockes Buch, in dem der Autor eine Reise empfiehlt, bei der wir den Ort nicht unbedingt verlassen müssen. Eine anarchisch-utopische, echt holzheimerische Erzählung.

Hubert Ettl, Lichtung

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