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Günter Herburger

Schlaf und Strecke

Mit »Flucht, um wieder heimzukehren« beschreibt Günter Herburger seinen Drang, der Enge des Schreibtischdaseins ein tägliches Lauf- und Trainingspensum entgegenzusetzen. Die Höhepunkte bilden Marathon- und Extremlangstrecken, die ihn in unterschiedliche Städte, Landschaften und Klimazonen führen. Riga, Emmental, Cinque Terre, Paris, Sinai - die Begegnungen mit Wegen, Personen, Orten überlagern sich mit Assoziationen zu historischen Begebenheiten, mit lyrischen Passagen und naturwissenschaftlichen Betrachtungen zur eigenen Körperlichkeit. Die Hoffnung auf Entäußerung als zentrale Motivation wird häufig durch Grenzüberschreitungen (Ermüdungsbrüche, Krankheiten) enttäuscht; der begehrenswerte Zustand einer Verschmelzung von Körper und Geist stellt sich dennoch ein, ist schnell wieder verloren und wird erneut zum Ziel.
Mit Verspieltheit und tückischem Witz entwirft Herburger ein eindringliches und plastisches Gefüge, das durch seine Leichtigkeit überzeugt, »als würden Augen riechen, Ellenbogen sehen, Knie schmecken, eine wunderreiche Erweckung entlang Stolz und Pein«.
Nach den Büchern »Lauf und Wahn« (1988) und »Traum und Bahn« (1994) legt Günter Herburger mit »Schlaf und Strecke« ein drittes Buch über seine Lauferfahrungen vor.



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356 Seiten
gebunden
€ 19,80 [D] / € 20,40 [A] / sFr (UVP) 26,90
ISBN 978-3-927743-74-8
 

Die Arbeit des Autors am vorliegenden Buch wurde durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert.
Günter_Herburger Günter Herburger

Günter Herburger, geboren am 6. April 1932 in Isny im Allgäu, gehört zu den...
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