Die Autorin, Redakteurin und Dramaturgin Gunna Wendt beginnt mit einer behutsam unkonventionellen Annäherung an den 1993 verstorbenen Schriftsteller Gert Hofmann, dessen Werk unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Literaturpreis der Stadt München ausgezeichnet wurde.
Unter dem Titel: »Zerlegen und Zusammensetzen. Gert Hofmanns literarische Welten« beschreibt sie in ihrem Essay den in viele Sprachen übersetzten Autor und Lektor an zahlreichen Universitäten.
»Als Schriftsteller neigt man dazu, sich seine Welt selber zusammenzubasteln«, sagt Gert Hoffmann in dem Gespräch mit Gunna Wendt, das den Mittelpunkt ihres Essays bildet. Um dieses Gespräch gruppieren sich kaleidoskopartige Einblicke in das Werk Hoffmanns:
Höhepunkte. Ein Anfang
Köpfe. Eine Übertreibung
Kinogeher und Kinder. Ein Gespräch
Kunstgeschrei. Eine Polemik
Zerlegen und Zusammensetzen. Eine Vermutung.
Ergänzt wird der Text durch Bilddokumente und eine Fotoserie aus Berkeley, in der Hofmann den »Ausschnitt der Welt, der ihm für diese Jahre zugeteilt war«, als Fotograf dokumentiert hat.
Die Autorin: Gunna Wendt, 1953 in Jeinsen/Hannover geboren, studierte Soziologie und Psychologie und lebt seit 1981 in München. Sie arbeitet als Dramaturgin, Redakteurin und Autorin für verschiedene Medien. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. Biografien über Helmut Qualtinger und Maria Callas.
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