Es ist paradox: Wir werden älter als alle Generationen vor uns, aber wir können es nicht genießen. Stattdessen ist das Alter zum Schreckgespenst geworden, und das Geschäft mit angeblichen Verjüngungsmitteln blüht. Äußerlichkeiten verstellen den Blick auf das Potential, das mit der Lebenserfahrung wächst, z. B. mehr Selbstbewusstsein, bessere Menschenkenntnis und die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
Ausgehend von einem positiven Alterskonzept beleuchtet die Autorin die Talente, die sich durch Erfahrungswissen steigern und zu einem erfüllten Leben führen.
Da es im 21. Jahrhundert keine klaren gesellschaftlichen Rollen mehr gibt, ist die Generation 55+ auf der Suche nach Vorbildern und neuen Ausdrucksformen: Wie will ich im Alter leben? Welche Aufgaben reizen mich? Welche Wünsche kann ich mir jetzt erfüllen?
Das Buch bietet eine Fülle von Anregungen, gleichzeitig stellt es Menschen vor, die ihren Weg gefunden haben: z. B. Annemarie Dose, die mit 66 Jahren die Hilfsorganisation Hamburger Tafel gründete, den Kabarettisten Dieter Hildebrandt, der im Alter von fast 80 Jahren immer noch durch die Republik tourt, und den jüngst verstorbenen Dichter Robert Gernhardt, der beim Älterwerden das Vergnügen entdeckte, sein Wissen an Jüngere weiterzugeben.
Diese Beispiele und Ergebnisse aus der psychologischen Forschung belegen anschaulich, was ein gutes Alter ausmacht: Aufgaben, Ziele, Träume und Menschen, die uns zeigen, dass wir gebraucht werden und wichtig sind.
In diesem Sinne ist das Buch eine Anleitung zum Glücklichsein.
» Stimmen zum Buch
» Ihre Meinung zu diesem Buch
» Dieses Buch weiterempfehlen

