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Eintrag vom 17.09.2012

Ngugi wa Thiong’o im Literaturhaus München


Nach zwei Veranstaltungen auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin stellte Ngugi wa Thiong’o seinen Roman „Herr der Krähen“ am vergangenen Freitag im Münchner Literaturhaus vor. Die Lesung wurde von Sigrid Löffler moderiert, die deutschen Texte las Knut Cordsen. Beim Einlass und anschließend beim Signieren gab es wie in Szenen des Romans „schier endlose Warteschlangen“. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Eintrag vom 01.09.2011

Ngugi wa Thiong’o mit »Herr der Krähen« auf Platz 1 der Weltempfänger-Bestenliste

Begleitet von zwei fulminanten Besprechungen in der Süddeutschen Zeitung und im Deutschlandfunk erschien vergangene Woche Ngugi wa Thiong’os großer Roman »Herr der Krähen«.

Die Literaturkritikerin Ursula März nennt Ngugi wa Thiong’os Roman »Herr der Krähen« in ihrer ausführlichen Würdigung zum Buch der Woche »eine Satire von hohen Gnaden« und stellt das Buch als opus magnum neben »Hundert Jahre Einsamkeit« von Gabriel García Márquez und »Unendlicher Spaß« von David Foster Wallace »in die Reihe jener Bücher der Weltliteratur, in denen sich das Bewusstsein eines ganzen Kontinents oder das Nervensystem einer ganzen Epoche verdichtet« (>>> Deutschlandfunk)

Und Michael Bitala stellt angesichts des knapp 1.000 Seiten umfassenden Werkes in der Süddeutschen Zeitung fest: »Doch dann, nach nur wenigen Zeilen, erlebt man ein seltenes Glück. Man mag nicht mehr aufhören zu lesen, wird neugieriger und neugieriger und beginnt zu schmunzeln, gar laut zu lachen, so umwerfend komisch sind die Figuren, die Szenen und dieser ganze Kosmos, der sich nach und nach entfaltet. Und dieses Vergnügen will gar nicht mehr aufhören, es zieht sich durch bis zum Schluss.« (>>> Süddeutsche Zeitung)

Jetzt wurde Ngugis »Herr der Krähen« auf Platz 1 der litprom-Bestenliste Weltempfänger gewählt:




 Ngugi wa Thiong’o: Herr der Krähen. [Kenia]

Aus dem Englischen von Thomas Brückner.
 
Ein fulminantes Epos, ein Märchen von der Wirklichkeit, eine Satire auf Diktatoren im fiktiven Staat Aburiria. Eine Burleske auf politische Eliten, Gewalt, Korruption, Arm und Reich und die ganze Misere des geschundenen Afrika; geschrieben nicht in der Sprache der einstigen Kolonisatoren, sondern in Gikuyu; ohne Happy End, aber mit Hoffnung, gewitzt, intelligent und poetisch. (Cornelia Zetzsche)




Die Jury:
Ilija Trojanow (Vorsitz), Katharina Borchardt (SWR), Anita Djafari (litprom), Andreas Fanizadeh (taz), Karl-Markus Gauß, Claudia Kramatschek, Kristina Pfoser (ORF), Thomas Wörtche und Cornelia Zetzsche (BR).

Die dreimonatlich erscheinende Weltempfänger-Bestenliste ist eine Initiative von litprom, der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V., und wird unterstützt von den Medienpartnern Arte, Deutschlandradio Kultur, Falter, Frankfurter Buchmesse, Frankfurter Rundschau, nordwestradio und taz.

 

Eintrag vom 01.12.2010

Ngugi wa Thiong’o auf Platz 1 der Weltempfänger-Bestenliste


Im Oktober wurde Ngugi wa Thiong'o als Topfavorit für den Literaturnobelpreis gehandelt, jetzt wurde er mit seinen Kindheitserinnerungen "Träume in Zeiten des Krieges" auf
Platz 1 der litprom-Bestenliste Weltempfänger gewählt.


Die Jury:
Ilija Trojanow (Vorsitz), Katharina Borchardt (SWR), Anita Djafari (litprom), Andreas Fanizadeh (taz), Karl-Markus Gauß, Claudia Kramatschek, Kristina Pfoser (ORF), Thomas Wörtche und Cornelia Zetzsche (BR).

Die dreimonatlich erscheinende Weltempfänger-Bestenliste ist eine Initiative von litprom, der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V., und wird unterstützt von den Medienpartnern Arte, Deutschlandradio Kultur, Falter, Frankfurter Buchmesse, Frankfurter Rundschau, nordwestradio und taz.
 


Ngugi wa Thiong’o. Träume in Zeiten des Krieges. Eine Kindheit [Kenia]
Aus dem Englischen von Thomas Brückner.
 
Ngugis Memoiren scheinen die Vermutung zu bestätigen, dass große Literatur immer wieder entsteht,
wenn die Leidenschaften der Kindheit zu neuem Leben erweckt werden. Vergleichbar mit Soyinkas
„Aké“ werden anhand der eigenen Kindheitsgeschichte die großen afrikanischen Themen erzählt:
Kolonialisierung und Rebellion, Tradition und Moderne sowie der Streit um die rechte Sprache.
(Ilija Trojanow)
 





Die vollständige Liste finden Sie unter http://www.litprom.de/